Comic gegen die Sprachlosigkeit

Wer kennt die Situation nicht! Man will jemandem etwas mitteilen und fürchtet zugleich die Konsequenz. Denn der Inhalt der Nachricht ist alles andere als angenehm. »Wie sage ich es«, »wann sag ich es«, »soll ich überhaupt etwas sagen« und »was geschieht wenn ich es gesagt habe«? Fragen die einem ganz konkret oder unbewusst durch den Kopf gehen. Die Angst durch Wahrheit und Offenheit einen liebgewonnenen Menschen zu verletzen oder gar zu verlieren kann da regelrecht sprachlos machen. Doch Sprachlosigkeit und Schweigen ist keine Basis auf der Vertrauen und Liebe wachsen können.

Im »Comic gegen die Sprachlosigkeit« wird in bildhaft einfacher und doch eindrücklichen Weise auf eben jene Problematik der HIV-Infektion im Alltag, Liebe, Partner- und Kinderwunsch eingegangen. Von betroffenen Jugendlichen verfasst, schildert uns der Comic in erfrischender Weise die Sicht der Dinge aus den Augen von Jugendlichen, die täglich mit einer Reihe von Problemen um die HIV-Infektion und den daraus resultierenden Berührungsängsten und Erklärungsnöten konfrontiert werden.

Der Comic wurde in Kooperation mit dem Universitätsklinikum München und der Immundefekt-Ambulanz der Universität Brüssel geplant und realisiert. Die Michael Stich Stiftung, die Firma Tibotec und der Pädiatrischen Arbeitsgemeinschaft AIDS förderten finanziell die Entwicklung dieses Projektes.

Bezugsadresse:

Universitätsklinikum Frankfurt
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin III
Herrn Dr. med. Christoph Königs
Immundefektambulanz
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt/Main
Fax: 069/6301-83991

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